Zwiebelsuppe Rezept mit Tortellini und Gruyère – Einfach lecker
- August 29, 2025
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Wenn ich ehrlich bin, hat mich Zwiebelsuppe schon immer fasziniert. Dieses einfache französische Traditionsgericht, das aus wenigen Zutaten so viel Geschmack herausholt, ist für mich pure Kochmagie. Doch ich wollte sie einmal anders interpretieren – weniger klassisch, dafür mit einem kleinen Twist, der sie noch sättigender und spannender macht.
Also habe ich Tortellini ins Spiel gebracht. Die kleinen Teigtaschen geben der Suppe eine besondere Tiefe und machen sie fast schon zu einem vollwertigen Hauptgericht. Getoppt mit knusprigem Baguette und kräftigem Gruyère-Käse, der im Ofen goldbraun zerläuft, ist das Ganze ein echter Wohlfühlmoment im Teller.
Was mich besonders begeistert: Man kann mit dieser Suppe wunderbar variieren – bei den Pilzen, beim Käse oder sogar bei der Wahl der Tortellini. Und genau darüber möchte ich in diesem Beitrag sprechen.
Du bekommst nicht nur das Rezept, sondern auch Tipps zu den besten Zwiebeln für Zwiebelsuppe, welche Alternativen es zum Gruyère gibt, wie sich das Gericht aufbewahren lässt und noch einiges mehr.
Welche Zwiebeln machen die beste Zwiebelsuppe?
Die Basis einer gelungenen Zwiebelsuppe ist – wenig überraschend – die Zwiebel. Doch welche Sorte eignet sich eigentlich am besten? Klassischerweise werden gelbe Haushaltszwiebeln verwendet, da sie beim langen Schmoren ein süßlich-mildes Aroma entwickeln. Rote Zwiebeln sind ebenfalls spannend, bringen aber eine leichte Fruchtigkeit mit ins Spiel. Schalotten sorgen für eine besonders feine Note, sind aber oft teurer. Wer es rustikaler mag, kann sogar Gemüsezwiebeln einsetzen, die durch ihre Größe sehr praktisch sind. Wichtig ist vor allem, dass die Zwiebeln langsam und geduldig karamellisieren dürfen – das bringt diese unvergleichliche Tiefe, die eine Zwiebelsuppe ausmacht. Für mein Rezept nehme ich meist eine Mischung aus gelben Zwiebeln und Schalotten, weil so Süße und Würze perfekt harmonieren.
Gruyère – der Käseklassiker mit Charakter
Ein Zwiebelsuppenrezept ohne Gruyère? Kaum vorstellbar. Der Hartkäse aus der Schweiz ist berühmt für sein nussiges, kräftiges Aroma und seine perfekte Schmelzeigenschaft. Durch den hohen Fettgehalt zieht er feine Fäden, ohne dabei ölig zu wirken. Das macht ihn zum idealen Partner für überbackene Suppen und Gratins. Aber was, wenn man keinen Gruyère bekommt? Eine tolle Alternative ist Comté, der ähnlich aromatisch ist. Auch Appenzeller oder ein mittelalter Bergkäse passen wunderbar. Sogar ein kräftiger Emmentaler kann einspringen, wenn es etwas milder sein soll. Ich persönlich bleibe aber am liebsten beim Original, weil es den französischen Charakter dieser Suppe unterstreicht. Und ganz ehrlich: Der Moment, wenn der Gruyère im Ofen goldbraun zerläuft, ist einfach unschlagbar.
Tortellini in der Zwiebelsuppe – warum das so gut passt
Vielleicht fragst du dich, warum ausgerechnet Tortellini in einer Zwiebelsuppe landen. Die Antwort ist simpel: Sie machen aus der Vorspeise ein Hauptgericht. Klassisch serviert man Zwiebelsuppe eher in kleinen Portionen, oft vor einem Menü. Mit gefüllten Tortellini wird sie aber zu einem sättigenden Essen, das allein steht. Besonders gut passen Schinken- oder Käsetortellini, weil sie das Aroma der Zwiebeln und Pilze aufnehmen. Wer vegetarisch essen möchte, greift zu Spinat-Ricotta-Tortellini. Das Schöne ist, dass du auch variieren kannst: Mit frischen Tortellini aus dem Kühlregal geht es besonders schnell, selbstgemachte bringen nochmal ein ganz anderes Niveau ins Spiel. Und für alle, die sich fragen „Welche Sauce passt eigentlich zu Tortellini?“ – hier ist die Antwort: Manchmal braucht es gar keine klassische Sauce, sondern genau so eine cremige Suppe als Basis.
Kann man Zwiebelsuppe mit Tortellini einfrieren?
Eine häufige Frage, die ich gestellt bekomme, ist, ob man Zwiebelsuppe einfrieren kann. Die Antwort: Ja, aber mit kleinen Einschränkungen. Die Suppe selbst, also Brühe, Zwiebeln und Pilze, lässt sich wunderbar in Portionen einfrieren. Wichtig ist nur, sie vorher vollständig abkühlen zu lassen und luftdicht zu verpacken. Bei den Tortellini sieht es etwas anders aus: Die mögen das Einfrieren in Flüssigkeit nicht besonders, da sie beim Auftauen schnell matschig werden. Mein Tipp: Die Suppe ohne Tortellini einfrieren und diese beim erneuten Aufwärmen frisch hineingeben. Auch das Baguette mit Gruyère solltest du immer frisch gratinieren – eingefroren funktioniert das nicht. So hast du immer eine Basis im Tiefkühler, die du mit wenig Aufwand wieder in eine vollwertige Mahlzeit verwandelst.
Tipps für das perfekte Gelingen deiner Zwiebelsuppe
Bevor du das Rezept ausprobierst, hier noch ein paar persönliche Tipps aus meiner Küche:
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Nimm dir wirklich Zeit beim Anbraten der Zwiebeln. Je langsamer sie karamellisieren, desto intensiver wird der Geschmack.
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Ein Schuss Weißwein gehört für mich unbedingt dazu – er bringt Säure und Frische in die Suppe. Wer keinen Alkohol verwenden möchte, kann ihn durch etwas Apfelsaft oder weißen Balsamico ersetzen.
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Achte darauf, die Suppe nicht zu stark zu salzen, bevor der Gruyère dazu kommt. Der Käse bringt nämlich schon einiges an Würze mit.
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Variiere bei den Pilzen – Champignons sind klassisch, aber Steinpilze oder Pfifferlinge heben die Suppe nochmal auf ein neues Level.
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Und mein Lieblingshack: Bereite gleich mehr von der Suppe zu und friere sie portionsweise ein (ohne Tortellini). So hast du immer eine schnelle Lösung für kalte Tage parat.

Zwiebelsuppe Rezept mit Tortellini und Gruyère – Einfach lecker
Kochutensilien
- 6 Suppentassen
Zutaten
- 200 g gemischte Pilze oder braune Champignons
- 2 EL Butter
- 5 Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 2 Stiele Thymian
- 2 Blätter Salbei
- 1/2 Flasche Weißwein
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 100 g Sahne
- 400 g Tortellini
- Salz
- Pfeffer
- 1 Baguette Rezept auf brot-backen.de
- 100 g Gruyere
Anleitungen
- Zunächst die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Eine Pfanne auf dem Herd erhitzen und die Pilze darin solange ohne Fett anbraten, bis sie schön gebräunt sind und kein Wasser mehr aus den Pilzen austritt.200 g gemischte Pilze oder braune Champignons
- Währenddessen die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden.5 Zwiebeln
- Die Pilze anschließend aus der Pfanne nehmen, die Butter in der Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin für ca. 10 Minuten anbraten. Sie wollten schön weich und gebräunt sein, aber nicht angebraten.2 EL Butter
- Die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und mit zu den Zwiebeln geben. Nach etwa zwei Minuten die Pilze zurück in die Pfanne geben und alles zusammen für weitere fünf Minuten unter Rühren anbraten.3 Knoblauchzehen
- Die Thymian Blättchen von den Stielen zupfen, zusammen mit den Salbeiblättern fein hacken und mit in die Pfanne geben.2 Stiele Thymian, 2 Blätter Salbei
- Mit ca. 200 ml Weißwein ablöschen und diesen einreduzieren lassen. Dann mit erneut 200 ml aufgießen und nochmal aufkochen lassen.1/2 Flasche Weißwein
- Anschließend mit der Brühe und der Sahne aufgießen und die Hitze reduzieren.1 Liter Gemüsebrühe, 100 g Sahne
- Die Tortellini in die Suppe geben.400 g Tortellini
- Den Backofen auf 200 °C am besten mit der Grillfunktion vorheizen.
- Die Suppe nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.Salz, Pfeffer
- Nach etwa 10 Minuten die Suppe auf 6 Suppentassen verteilen. Das Baguette in Scheiben schneiden und die Suppen passend mit den Scheiben abdecken. Dann den Gruyere darüber reiben und die Suppentassen für 10 Minuten im Backofen grillen.1 Baguette, 100 g Gruyere
- Direkt heiß mit frischem Thymian aus dem Ofen servieren.2 Stiele Thymian